Diablo III
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BEWERTUNG |
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Im Jahre 1997 ging es um nichts Geringeres, als die Welt vom mächtigen Dämon Diablo zu säubern. Zahlreiche Labyrinthe wurden betreten, um gegen den Bösewicht selbst anzutreten und ihn zu besiegen und Tristram zu retten. Doch drei Jahre später begann ein erneutes Abenteuer. Diablo war zurück und diesmal mit Verstärkung: Zwei seiner Brüder Baal und Mephisto haben sich ebenfalls entschlossen mitzumischen. 12 Jahre Dürreperiode sind vorbei: Endlich entführt uns Diablo III in neue Abenteuer ... Um kurz vor 10 Uhr werde ich von den Barthaaren meines Kater geweckt. Perfekt! Wozu ein Wecker, wenn man ein hungriges Haustier hat. Einen Moment denke ich drüber nach, ob ich mir das Frühstück mit meinem Kater nicht teile, aber Thunfisch Brekkies schlagen mir morgens immer so auf den Magen. Eine Tasse Milch und ein Energieriegel später warte ich in Neu-Tristram auf meinen Mitstreiter. Wo bleibt er nur? Also gut, dann mach ich derweil etwas Anderes – ich fange eine Dämonenjägerin an. Nach ca. 30 Minuten heißt es jedoch wieder: Umloggen, Pizza Baguettes aus dem Ofen holen und weiter geht’s. Zielstrebig reisen wir durch den zweiten Akt und finden weitere Neuerungen, die uns faszinieren. So gibt es Zufalls-Events oder auch zufällige Dungeons, die im Verlaufe des Spiels auftreten können. Wir fanden einmal eine Person, die vor einem magischen Portal stand, welches sich nur bei einer bestimmten Sternenkonstellation öffnet und dies sei genau jetzt. In dem Dungeon sei ein wertvoller Schatz und wir hätten nur zwei Minuten Zeit diesen zu finden. Mein Bruder entdeckte einmal auf einer Reise einen riesigen Sandwurm, der nach dem Tod plötzlich eine Höhle plus Dungeon hinterließ. Klasse Ideen, die die Spielmotivation definitiv steigern werden. Nachdem wir uns durch den Akt durchgekämpft und alle Aufgaben erledigt haben, war es wieder an der Zeit, in die Stadt zurückzukehren und die Taschen zu leeren. Wer kennt das nicht: Unmengen von magischen Gegenständen werden sinnlos gehortet oder auf dem Trödelmarkt für paar Goldstücke verhökert. Dies gehört jetzt der Vergangenheit an, denn auch hier hat sich Blizzard was einfallen lassen. Es gibt einen Schmied, der uns jeden magischen Gegenstand entzaubern kann, um daraus Materialien für neue Gegenstände herzustellen. Dies werden Viele sicherlich aus World of Warcraft kennen. Mithilfe dieser Materialien können wir dann den Schmied wiederum beauftragen, uns Gegenstände mit zufälligen magischen Eigenschaften anzufertigen. Des Weiteren können wir dem Schmied auch Gold in den Rachen werfen, damit er auf der Abendschule dann neue Rezepte erlernt und uns diese dann zur Verfügung stellt. Und weil ein Schmied zu wenig wäre, gibt es auch einen Juwelier, der genauso gierig nach unserem schwer erbeuteten Gold lechzt und uns Edelsteine verbessert oder auch Edelsteine aus Sockeln herausholt. Allerdings wird hier jedes Mal eine kaum erwähnenswerte Gebühr von mehreren hundert Goldstücken fällig. Da wünscht man sich manchmal glatt den Horadrim-Würfel zurück.Zurück auf den Schlachtfeldern der dortigen Welt, gesellen sich noch zwei weitere Redakteure zu uns dazu. Dank verbundenen Battle.Net Tags kann man nach dem Einloggen gleich sehen, wer von seinen Freunden online ist und wer sich gerade wo befindet. Über „Schnellbeitritt“ kann man so mit einem Klick direkt in das Spiel seines Freundes einsteigen. So machten wir uns also zu viert auf den Weg und hatten zweifelsohne eine Menge Spaß. Hier zeigte sich noch eine weitere Besserung, die ich bisher übersehen hatte. In Mehrspielerparteien erhält jeder Spieler seinen eigenen Loot. Vorbei sind die Zeiten, wo Zufallsspieler nach dem Tod des Bosses einfach alles eingesammelt haben und mich mit leeren Händen zurückließen. Im Gegenzug dazu fördert diese Art auch die Kommunikation untereinander, denn die Gegenstände fallen immer noch nach dem Zufallsprinzip. Als Barbar sind mir Items mit Intelligenz zuwider und der Hexendoktor findet Plattenrüstung mit Stärke möglicherweise nicht schick genug. So kam es bei uns ständig zum Austausch von Kleidungsstücken. Nachdem wir um 3 Uhr im dritten Akt ankamen, verabschiedeten sich Mike und Benji, mein Bruder und ich zogen noch bis 4 Uhr durch die Lande. Ich musste überrascht feststellen, dass irgendwann im Verlaufe des Tages bereits 3 Liter Red Bull und 8 Pizza Baguettes fehlten. Ob mein Kater wieder Besuch eingeladen hatte? Das werde ich nach einem kurzen Schläfchen Morgen gleich klären. Freitag, 18. Mai Die ersten Sonnenstrahlen weckten mich und die Vorfreude auf den heutigen Tag versüßte mir den wenigen Schlaf. Heute wird Diablo fallen. Ein wenig Nachschub besorgen fürs Wochenende und dann ran an den PC, schließlich brauchen mich alle. Wie könnte ich die Welt im Stich lassen. Und so geht es im kampfbereiten Duo mit schnellen Schritten durch den dritten Akt, um endlich den vierten Akt zu betreten. Wir stellen uns dem ultimativen Kampf und nach einigen weiteren Stunden stehen wir vor der Höllenpforte. Adrenalin rauscht durch unsere Adern – gut es könnte auch der übermäßige Verzehr von Red Bull sein – und voller Jubel stürmen wir auf Diablo zu. Eine Zwischensequenz leitet den größten Kampf aller Zeiten ein, ein Kampf, auf den wir zwölf lange Jahre gewartet haben. Nach scheinbar endlosen Minuten voller Aufregung und Vorfreude stirbt Diablo durch unsere Schwerter und Zaubersprüche. Was für ein Tag, er könnte besser nicht werden. Jetzt möchte ich die Welt umarmen, die Fenster aufreißen und alle über den Triumph informieren. Aber erst einmal gilt es, ein Bad zu nehmen: im Blut von Diablo!! Ein sehenswertes Outro erzählt die Story wunderbar zu Ende. Insgesamt haben die zahlreichen Zwischensequenzen und gefunden Bücher, welche weitere Hintergründe zu der Geschichte liefern – das ganze Spiel lebendig und fließender werden lassen, als die alten Teile. Auch wenn wir hier natürlich keine Rollenspiel-Elemente vorfinden, so füllen die Sequenzen doch die Übergänge der einzelnen Akte wirklich gut auf.Wenn ich so auf mein doch recht intensives Spielerlebnis zurückdenke finden sich natürlich auch einige Kritikpunkte. So ist für das Spielen von Diablo 3 eine dauerhafte Internetverbindung notwendig. Wer also unterwegs auf dem Notebook oder auf einer LAN-Party gern etwas Diablo spielen möchte, wird wohl oder übel nur den Vorgänger wählen müssen. Auch die immer wieder auftretenden Serverprobleme und kleinere Bugs mit Erfolgen oder Grafikfehlern sind derzeit noch sehr nervig. Hier sind wir aber sicher, dass Blizzard schnellstmöglich nachbessern wird. Des Weiteren wurden die Implementierung der PvP-Kämpfe und das Echtgeld-Auktionshaus bis auf Weiteres verschoben. Das Fazit von: Xthonios
Das Fazit von: Benji
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nicht besser machen können. Für Blizzard war es nur ein „Huch“, für alle Fans die größte Katastrophe aller Zeiten.
Da wünscht man sich manchmal glatt den Horadrim-Würfel zurück.
gefunden Bücher, welche weitere Hintergründe zu der Geschichte liefern – das ganze Spiel lebendig und fließender werden lassen, als die alten Teile. Auch wenn wir hier natürlich keine Rollenspiel-Elemente vorfinden, so füllen die Sequenzen doch die Übergänge der einzelnen Akte wirklich gut auf.





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