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Die Legende der Wächter
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BEWERTUNG |
07.11.2010 von DeWerniRechtzeitig zum Start des Kinofilms liefert euch Warner auch das passende Game für die Next-Gen-Konsolen dazu. In diesem Spiel, dass sich eher an die jüngeren Spieler richtet, dürft ihr die mystische Welt des Baums von Ga’Hoole erkunden und das aus der Sicht eines echten Wächters. Seid ihr bereit dazu?
In der heutigen Zeit ist es eher untypisch geworden, dass ein neuer Film in unsere Kinos kommt und das passende Pendant im Gamesbereich fehlt. Dementsprechend
Apropos Gegner – man muss auch gleich die erste Miniaufgabe übernehmen, zu der euch ein weiterer fliegender Begleiter zur Seite steht, der euch einiges erklärt. Ihr sollt die Leuchtfeuer in der Gegend für die kommende Nacht anzünden. Man visiert mit der rechten Schultertaste also einen Kessel mit glühenden Kohlen an und nimmt im Vorbeiflug zwei Kohlen durch Drücken der Taste A (oder des primären Buttons) auf. Genauso visiert man auch die Feuerstelle wieder an, wirft die Kohle wiederum durch Aktivierung der A Taste dort hinein und schon brennt das erste Feuer. Das muss man ein paar Mal wiederholen, dann tauchen plötzlich die ersten Krähen am Horizont auf. Nun hat man Gelegenheit, seine Kampfeigenschaften auszuprobieren. Der normale Angriff funktioniert dabei genauso wie die Erleuchtung der Feuerstellen: Erst die Anvisierung per Schultertaste, anschließend muss man sich in der Nähe des Gegners aufhalten, dann erscheint neben ihm der Angriffsbutton und schon attackiert man ihn. Durch ein weiteres Drücken der Angriffstaste kann man dann auch Angriffsserien starten, der der Gegner mit ein wenig Übung eigentlich hoffnungslos ausgesetzt ist, bis er leblos vom Himmel fällt. Die Abwehrmanöver funktionieren übrigens auch sehr ähnlich. Greift euch ein Gegner an, so erscheint kurzzeitig neben ihm eine Aktionstaste, die ihr drücken müsst, und schon weicht ihr aus beziehungsweise startet sogar einen Konter. Habt ihr dann einige Gegner und Aufgaben erledigt, so schaltet ihr weitere Angriffe, wie die Greif-Attacke oder den Ramm-Angriff, und spezielle Flugmanöver, wie die Rückwärtsrolle frei, die es euch ermöglicht, sich im Kampfgeschehen schnell im Flug um 180 Grad zu drehen. In einigen Missionen dürft ihr auch wieder auf die altbekannten Kohlen zurückgreifen und sie euren Gegnern als Wurfgeschosse entgegen schleudern. Mit euren Angriffen und gelungenen Aktionen sammelt ihr übrigens spezielle Energie, die ihr für Spezialangriffe, Flugmanöver oder die Befehle von Flügelmännern hernehmen könnt, die euch teilweise zur Verfügung stehen.
Auf diese Weise müsst ihr diverse Aufgaben in den Missionen erledigen. Diese sind zwar sehr abwechslungsreich gestaltet, trotz allem läuft es oft auf den eben beschriebenen Luftkampf heraus. Die Missionen bestehen meist aus mehreren Teilaufgaben. Ihr müsst beispielsweise Jungtiere die verschleppt wurden wieder befreien und zurück zum Nest bringen, Bösewichte verfolgen und unschädlich machen oder Lösch-Trupps bei ihrer Aufgabe, Waldbrände zu stoppen, unterstützen. Außerdem gibt es oft Bonusaufgaben die darin bestehen, einen durch Ringe abgesteckten Parcours zu durchfliegen und euch besondere Belohnungen zu verdienen. Jede Aufgabe wird je nach zeitlichem Aufwand mit einer Medaille bewertet, die euch mit der Zeit „Funkler“ und damit weiteres Equipment freischalten. Die Gegnertypen bei Legenden der Wächter sind leider meist die gleichen, nur die Boss-Kämpfe bilden da eine Ausnahme. Diese sind oft nur mit Feuer niederzuringen. Generell sind die Kämpfe viel zu leicht gestaltet, auch die Flügelmänner benötigt man kaum. Es macht mehr Aufwand diese Einzusetzen, als den Gegner selbst anzugreifen. Man ist eigentlich permanent am Anvisieren und Angreifen, dann kann so gut wie gar nichts passieren. Aber man muss dabei immer im Hinterkopf behalten, dass es sich für ein Spiel für die eher jüngere Generation handelt.
Freischalten könnt ihr durch euren Kampfgeist und die Sammlung der „Funkler“ Rüstungssets, die die am Anfang genannten Eigenschaften je nach Rüstung ein wenig verbessern. Und eine Schriftrolle pro Bereich, die euch eine Konzeptzeichnung freigibt. Naja, ob das auf Dauer für den zusätzliche Spielmotivation sorgt, wage ich eher zu bezweifeln. Auch ansonsten ist der Umfang des Spiels nicht allzu groß. Es gibt lediglich den einen Spielmodus der Story und insgesamt 25 Missionen, was sich ja noch viel anhört. Allerdings sind diese nach gut 5-6 Stunden Spielzeit erledigt. Auch hier wäre ein wenig mehr vielleicht doch besser gewesen, wenigstens um irgendeine Art Multiplayermodus hätte man sich bemühen können – schade.
Grafik und Sound Das Fazit von: DeWerni
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