Eine ganz heiße Nummer

Eine ganz heiße Nummer

Originaltitel: Eine ganz heiße Nummer
Genre: Komödie
Regie: Markus Goller
Hauptdarsteller: Rosalie Thomass • Gisela Schneeberger
Laufzeit: Ca. 95 Minuten
Label: Universum Film
FSK 12

Eine ganz heiße Nummer   21.05.2012 von DeWerni

Im kleinen und beschaulichen Dorf Mariazell sieht es wirtschaftlich richtig düster aus. Davon ist auch der örtliche Gemischtwarenladen arg getroffen, vor allem als die Bank plötzlich ihr Geld zurück verlangt. Die drei besitzenden Damen sehen keine Chance mehr, bis Maria auf die Idee kommt, den Laden mit einer Telefonsexhotline zu retten…

Mariazell – Ein kleines beschauliches Dorf mitten im bayrischen Wald. Die Wirtschaft in der Region befindet sich deutlich auf dem Abschwung. Durch die Schließung der örtlichen Glashütte wird das ganze Schlamassel noch verstärkt, es existieren immer mehr Arbeitslose. Maria Brandner (Bettina Mittendorfer) und Waltraud Wackernagel (Gisela Schneeberger) leiten einen kleinen Gemischtwarenladen in Mariazell, unterstützt werden sie dabei des Öfteren auch von der hübschen Lena (Rosalie Thomass), die aber ihr Heil in der Großstadt München suchen möchte, auch weil sie dort einen Freund gefunden hat. Doch das Ganze wendet sich auch für die Drei zum Schlechten, als sie vom Bankangestellten Thomas Sonnleitner (Andreas Lust) die Nachricht bekommen, dass sie ihren Kredit innerhalb von vier Wochen an die Bank zurückzahlen müssen. Außerdem wenden sich die Dorfbewohner, wie beispielsweise die Frau des Bürgermeisters Gerti Oberbauer (Monika Gruber), immer mehr ab und gehen lieber bei örtlichen Discountern einkaufen. Der Lage scheint aussichtslos und der Laden ist nicht mehr zu retten. Doch dann hat Maria auf einmal eine geniale Idee.

Nachdem auch Lena von ihrem neuen Freund in München versetzt wurde und plötzlich wieder in der Tür des Ladens steht, beschließen die Drei, eine Telefonsexhotline zu gründen.
Da natürlich niemand im Dorf davon wissen soll, machen sie sich auf den Weg nach Regensburg, um sich in einem Sexshop einige Pornovideos zu organisieren und über aktuelle Sextrends zu informieren. Wieder in Mariazell eingetroffen, drucken sie Flyer und verteilen diese in einer Nacht und Nebel Aktion in der ganzen Region. Danach sitzen alle gespannt vor dem Telefon und warten auf den ersten Anruf. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten und emotionalen Hemmschwellen scheint sich das Geschäft aber gut zu entwickeln. Doch dann kommt durch einen Zufall Gerti den Dreien auf die Spur – und das, obwohl die örtliche Glashütte durch einen großen Auftrag der Kirche wieder reaktiviert werden soll, was den Menschen neue Hoffnung gibt. Es droht ein chaotischer Sexskandal, den das kleine Örtchen so noch nicht erlebt hat und der für unplanbare Folgen sorgen könnte…

 

Wird es den Dreien gelingen, ihre Machenschaften doch noch vor der breiten Masse verbergen zu können? Was wird aus dem anstehenden Auftrag? Wird es für die Menschen der Region doch noch ein positives Ende der Sache geben?


Bildergalerie von Eine ganz heiße Nummer (27 Bilder)

Qualitativ ist der Filmfirma eine ganz „Große“ Nummer geglückt. Das Bild ist zu jederzeit scharf und hat sehr prächtige Farben. Ebenso sind viele Details zu erkennen, es ist einfach ein sehr schönes HD-Bild ohne Rauschen. Auch klanglich passt alles, die Dialoge sind klar verständlich und die unterstützenden, aber spärlichen Effekte wurden gut auf die Dolby Digital Anlage verteilt. Fans bekommen dann noch interessante Extras, die man sich unbedingt ansehen sollte.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

An deutsche Filme gehe ich immer mit so gut wie gar keinen Erwartungen heran – und das ist meist auch gut so. Aber in diesem Fall hat diese Situation dafür gesorgt, dass ich wirklich richtig positiv überrascht wurde. Dem Regisseur Markus Goller, der auch schon beispielsweise Friendship! mit Matthias Schweighöfer ins Leben gerufen hat, gelang es, eine witzige Story um drei Landfrauen, die ihre eigene Sex-Hotline gründen, auch den Erwartungen entsprechend umzusetzen. Gut man braucht nun keine tiefgründige Story zu erwarten, trotzdem geht diese für einen solchen Film voll in Ordnung. Wenn man einfach einmal wieder herzlich lachen möchte, dann findet man mit diesem Film neues Futter, ich persönlich habe teilweise Tränen lachend in meinen Sitz gehangen. Allerdings sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass man schon dem bayrischen Dialekt einigermaßen mächtig sein muss, um in den Genuss zu kommen. Ich bin von dem Film total begeistert. Wer „Wer früher stirbt ist länger tot“ gemocht hat, der wird diesen Film mit Sicherheit lieben!


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