From Paris With Love

From Paris With Love

Originaltitel: From Paris With Love
Genre: Action
Regie: Pierre Morel
Hauptdarsteller: Jonathan Rhys Meyers • John Travolta
Laufzeit: ca. 93 Minuten
Label: Universum Film
FSK 16

From Paris With Love   29.08.2010 von DeWerni

James Reese arbeitet in der amerikanischen Botschaft in Paris als Mädchen für alles für den Botschafter. Doch nebenbei übernimmt er auch einige Aufgaben des Geheimdienstes. Eines Tages muss er einen gefährlichen Auftrag mit dem Agenten Wax übernehmen. Dieser führt ihn quer durch Paris und seltsamer Weise sogar in seine eigene Wohnung…
 

Im Leben von James Reece (Jonathan Rhys Meyers) läuft eigentlich alles sehr geregelt ab. Er hat eine hübsche Freundin Caroline (Kasia Smutniak), eine tolle Wohnung und auch beruflich läuft als Assistenz des amerikanischen Botschafters (Richard Durden) in Paris ziemlich nach Wunsch für ihn. Nebenbei nimmt er allerdings auch noch ein paar Aufgaben für den amerikanischen Geheimdienst mit. Dies hat in letzter Zeit vor allem Aufgaben betroffen, wie beispielsweise Botenfahrten, Fahrten für einzelne Agenten oder auch das Anbringen von Wanzen in den Räumen einzelner wichtiger Politiker. Doch nun scheint er kurz davor, sich den ersten richtigen Auftrag zu erarbeiten. Ausgerechnet als er nach einem langen Arbeitstag zuhause ankommt, Caroline ein romantisches Abendessen für ihn auf dem Dach des Hauses angerichtet hat und gerade dabei ist, ihn  zu fragen, ob er sie heiraten möchte, klingelt das Telefon….

Er soll den FBI-Agenten Charlie Wax (John Travolta) vom Flughafen abholen und bei seinen Tätigkeiten bestmöglich unterstützen. Kurzerhand macht er sich auf den Weg und schlittert schneller in missliche Lagen, als ihm lieb ist. Als er mit Wax bei einem Chinesen zu Abend isst, beginnt dieser plötzlich, die halbe Bude zu zerlegen – und findet eine Menge Rauschgift. Danach erklärt  er ihm, dass er einen Drogenring sprengen soll, von den Hintermännern bis zu den Verkäufern. Doch schnell merkt Reece, dass mehr hinter dieser Sache steckt. Anscheinend planen die terroristischen Hintermänner einen Anschlag auf die Außenministerkonferenz in Paris, an der auch der Boss von James – der Botschafter – teilnimmt. Doch die intensiven Ermittlungen warten mit einigen überraschenden Ergebnissen auf – und führen die beiden sogar selbst in Reeces Wohnung…

Wer steckt hinter den heimtückischen Plänen? Und wird es den beiden gelingen, den Plan der Terroristen rechtzeitig zu durchkreuzen und die Konferenz zu retten? Und was wird eigentlich aus der Beziehung von James und Caroline?
 

Nun komme ich zur Qualität des Films. Nur weil es sich bei dem Film um eine aktuelle Produktion handelt, heißt es noch lange nicht, dass er qualitativ super ist. Bei „From Paris with Love“ ist es allerdings zum Glück so. Das Bildkorn ist zwar sichtbar, stört aber in keinster Weise. Die Farben sind natürlich und auch in dunklen Szenen merkt man den guten Schwarzwert. Selbst bei schnellen Actionsequenzen bleibt das Bild stabil und sauber. Dies ist hier auch wichtig, denn wer Luc Besson kennt, der weiß, wie viele Kracher in seinen Filmen vorkommen.

Beim Ton gibt es kaum etwas zu meckern, die Übersetzung und die deutschen Stimmen sind passend gewählt und die Musik wurde an den verschiedenen Parts des Films ausgerichtet. Mal ist es ruhiger, mal unterstreicht die Beschallung die Actionsequenzen. Die Effekte passen ebenso zu dem Genre Action, sie teilen sich schön über die Surroundboxen auf. Der Bass kommt nicht zu kurz und auch die hinteren Lautsprecher werden strapaziert. Einzig und allein die Stimmen sind ein wenig leise, eine Justierung der Frontbox sollte man deshalb in Erwägung ziehen. Bis auf diesen einzigen Mangel ist alles gut, so soll eine gute Umsetzung sein!

Bei den Extras hat Universum eine gute Arbeit geleistet. Neben dem sehr interessanten Making-of, das ungefähr 25 Minuten dauert, bekommt der Zuseher eine Vielfalt an Interviews mit den Akteuren und dem Regisseur. Dazu gibt es eine B-Roll, ein Musikvideo des Titelsongs, einige Trailer und die BD-Live Funktion.
 

 

Wir bedanken uns beim Cineplex Erding für die Zusammenarbeit! Kinokarten bekommt ihr unter http://www.cineplex.de/


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

An dieser Stelle kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Fans des gepflegten Actionfilms und sowieso von John Travolta aussprechen. Dabei präsentiert sich der Film in typischer John Travolta-Manier: Ordentliche Actionszenen gepaart mit trockenem Humor in Form von überheblichen Sprüchen. Wer allerdings Wert auf eine tiefgründige Story legt, der wird hier sicherlich enttäuscht werden. Denn diese ist mit dem Kampf gegen das örtliche Drogenkartell und der Integration eines terroristischen Hintergrunds doch eher etwas flach geraten.  Lustig zu sehen ist dagegen die Rolle des Agenten James Reece und wie dieser mit seinem ersten Auftrag klar kommt und was dabei so alles schief läuft. From Paris With Love bietet für mich 93 unterhaltsame und nie langweilige Minuten, die ich mir gerne im Kino angeschaut habe. Gute Umsetzung!


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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Also ich kann mich Ralf nur anschließen. Da ich John Travolta eh sehr gerne mag und auch auf jegliche Art von Action stehe, kann man diesen Film auf jedem Fall weiterempfehlen. Es kracht, es scheppert, es wird gewitzelt und gekämpft. Alles was zu einem gutem Actionfilm gehört, ist an Bord. Einzig und allein die Story ist ein wenig fad, hier gibt’s nicht viel Neues zu sehen. Der Rest passt von vorne bis hinten, ich hätte ihm sogar die Note 8 gegeben! Die Filmlänge passt, jedoch hätten 10 Minuten mehr Krach, Boom, Bang nicht geschadet. Na ja vielleicht kommt ja auf Blu-ray dann ein Directors Cut!


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Kommentare

08.09.2010 08:51:19 von Flo


Genialer Film ... John Travolta @ it´s best !

06.09.2010 21:43:56 von Nils


Lach :D da geht es dir so wie mir Elfeelein ;)

06.09.2010 21:42:47 von Elfeelein


Jeeedes Mal, wenn ich den Filmtitel lese, denke ich an nen Porno *lach* Gesehn hab ich allerdings beide noch nicht!

06.09.2010 20:48:15 von diaboli666


schöne review. bin sehr gespannt auf den film. denn nachdem mir bereits "taken", auch bekannt als "96 Hours" sehr gut gefallen hat, freue ich mich auf ein wiedersehen mit regisseur pierre morel.

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