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Ghost Rider 2: Spirit of Vengeance
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BEWERTUNG |
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Ein brennender Kopf, eine tödliche Kette und brennender Urin: der Ghost Rider ist los und hat eine Menge Lust ungezogenen Verbrecherbanden auf den Popo zu hauen. Inszeniert von den Regisseuren von Crank, wird der zweite Teil über den skurrilen Comichelden zu einem Feuerwerk schneller und absurder Action. Eine Fortsetzung, die ganz anders ist als der Vorgänger. Passt der neue Stil überhaupt noch zum Rachegeist?
Es ist schon eine Weile her, als Johnny Blaze am Totenbett seines Vaters den Pakt mit dem Teufel einging. Mittlerweile sind die Geschehnisse aus dem ersten Teil der Comicverfilmung verdaut und Johnny hat sich in Osteuropa zurückgezogen, um den Ghost Rider unter Kontrolle zu halten. Leider hat das Schicksal aber andere Pläne mit ihm. Die Armee des Teufels jagt dem kleinen Danny hinterher, der scheinbar besondere Kräfte besitzt. Moreau, letzter Überlebender eines Ordens von Kriegsmönchen, ruft Blaze deswegen nun zu Hilfe. Als Gegenleistung für die Rettung soll dieser von seinem Fluch, als Ghost Rider umherstreifen zu müssen, erlöst werden. Natürlich willigt Johnny ein und schon beginnt die actiongeladene Jagd um das Kind.Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor haben definitiv kein Interesse daran gehabt, die gefühlsbetonten Momente aus dem ersten Teil beizubehalten. Während dort noch versucht wurde, den Erfolgen der jüngsten "Spider-Man"-Verfilmungen gerecht zu werden, gibt sich „Spirit of Vengeance“ kompromisslos der Action hin. Im Laufe der Handlung wird deswegen auf unnötige Länge verzichtet und umso mehr versucht, die wirklich „brennenden“ Fragen rund um den Ghost Rider zu lösen. Was passiert, wenn dieser uriniert? Wie sieht ein Kohlebagger aus, nachdem der Rider ihn bestiegen hat? Die Antworten sind bewusst simpel und geben natürlich genügend Stoff, um abgefahrene Action auf die Leinwand zu zaubern.Natürlich hat eine solche Kompromisslosigkeit auch ihre Nachteile. Die Geschichte von „Spirit of Vengeance“ ist zwar nett erdacht, sie wird allerdings lieblos erzählt und verzichtet dabei auch gleich auf jegliche Atmosphäre. Als Zuschauer wird man daher dem gebotenen Gegenüber gleichgültig – zumindest solange nicht wieder in bester Action-Manier irgendwelchen bösen Jungs auf den Hintern gehauen wird. Dafür stimmen immerhin die Spezialeffekte, die in diesem Film typischerweise aus schön anzusehendem Digitalfeuer bestehen. In einigen seltenen Momenten springt der Film allerdings sogar in einen ungewöhnlich comicnahen Art-Style. Passiert das, wird man als Zuschauer positiv überrascht. Zeugt das doch von einer ungewohnten Experimentierfreudigkeit, die man gerne auch im Rest des Films hätte anwenden können.
Das Fazit von: Benji
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