Halo - Nightfall

Halo - Nightfall

Originaltitel: Halo: Nightfall
Genre: Action / Science Fiction
Regie: Sergio Mimica-Gezzan
Hauptdarsteller: Mike Colter • Steve Waddington
Label: Polyband
FSK 12

Halo - Nightfall   23.03.2015 von DeWerni

Viele Besitzer der Xbox One, vor allem auch Kenner des Halo-Universums, fiebern dem Release von Microsofts Exklusivtitel Halo 5 entgegen. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, kommt nun die aktuellste und bis dato kostspieligste Verfilmung auf den Markt, die auch storyseitig die Lücke zwischen Halo 4 und Halo 5 schließen soll. Der neue Hauptcharakter Locke übernimmt erstmals das Kommando …

 

Es ist wieder einmal soweit: der Master Chief betritt die Bühne … Ach, verdammt: Ja, es handelt sich um einen Halo-Titel, den man in den Händen hält. Und nein, der Master Chief steht leider nicht mehr im Fokus der Handlung, wie er das über vier Titel der Games-Reihe und viele Jahre getan hat. Die Nachfolge tritt ein gewisser Jameson Locke (Mike Colter) an, und das in einem Film. Dieser soll den Fans einen Vorgeschmack auf das anstehende Release des Xbox-Exklusivtitels „Halo 5: Guardians“ geben, und zugleich storyseitig die Lücke zum vierten Titel der Reihe füllen.

 

Jameson Locke übernimmt die Leitung einer Spezialeinheit der UNSC (United Nations Space Command), die zur Überwachung auf der menschlichen Kolonie Sedra stationiert ist. Bei einem Kontrollgang entdeckt er gemeinsam mit zwei Kollegen das Eindringen einer gegnerischen Einheit des Covenant. Sofort sind die Einheit und dort stationierten Soldaten hellwach: Doch unglücklicherweise können sie den geplanten Terroranschlag nicht verhindern. Es breitet sich eine gefährliche Welle aus, die die Lebewesen auf dem Planeten teilweise Genmanipulationen unterzieht und so für Schmerz und Leid sorgt. Ermittlungen ergeben, dass es sich um keine natürliche Strahlungen bei dem Anschlag gehandelt hat. Der Ursprung der künstlichen Strahlung wird zu einem Bruchstück des früheren äußeren Halo-Rings zurückverfolgt, der eigentlich für Zutritte gesperrt ist.

 

Gemeinsam mit den rivalisierenden örtlichen Militärs um den Kommandanten Randall Aiken (Steve Waddington), beschließt die Einheit, die gefährliche Reise zum Halo-Ring anzutreten und die Verantwortlichen des Anschlags dem Erdboden gleichzumachen. Doch als die Soldaten auf dem Ringstück eintreffen, wissen sie noch nicht, was sie dort erwarten soll. Neben dem Problem, dass das Bruchstück aufgrund seiner Nähe zur Sonne nur des Nachts für Menschen erträglich ist, stürzt auch noch das Raumschiff nach dem Absetzen ab. So müssen die Soldaten zunächst die Schuldigen finden, den klimatischen Bedingungen und seltsamen Wurmwesen trotzen, und schlussendlich auch noch die verbleibenden zwei Fluchtplätze in einem Raumgleiter unter sich ausmachen. Locke und Aiken haben alle Mühe, die Truppe beisammen zu halten, bis schließlich ein brutaler Überlebenskampf auch im Wettlauf mit der Zeit beginnt …

 

Bildergalerie von Halo - Nightfall (5 Bilder)

Welche Schwierigkeiten müssen die Soldaten bei ihrer Mission noch überstehen? Wird es schließlich gelingen, die Verantwortlichen ihrem gerechten Schicksal zuzuführen? Und welche Soldaten werden die Glücklichen sein, die den Planeten lebend verlassen dürfen?

 

Aus technischer Sicht liefert das Werk überzeugende Qualität ab. Dabei wirken die Bilder meist extrem scharf, sauber und damit sehr detailreich. Die Farben wirken meist kräftig, wenn sie auch in dunkleren Einstellung etwas an Überzeugung einbüßen. Der Schwarzwert ist überzeugend satt gehalten, der Kontrast sehr sauber realisiert, sodass die Bildqualität auch in dunkleren Szenen wenig verliert. Ähnlich sieht das Ganze auch im tontechnischen Bereich aus. Die einzelnen Kanäle werden sehr schön angesteuert, sodass ein toller Raumklang entsteht. Die Effekte werden ebenso gekonnt realisiert wie auch der Bass, der nur hin und wieder etwas zu kurz kommt. Trotz aller Effekte bleiben die Dialoge jederzeit verständlich. In Summe bekommt der Zuseher aus technischer Sicht ein erstaunlich gelungenes Werk präsentiert.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Keine Frage – Halo: Nightfall macht Spaß, unterhält und gefällt. Doch so richtig überzeugen kann das Werk leider nicht. Allerdings mag dies für mich auch daran liegen, dass ich bisher alle Halo-Titel mitgemacht, durchgezockt und geliebt habe. Die Umgewöhnung auf den neuen Commander Jameson Locke fällt da einfach etwas schwer – der Master Chief wird da schon dringlich vermisst. Nichtsdestotrotz macht er seine Sache gut, das Umfeld wirkt – gerade auch mit dem Equipment, den Land- und Luftvehikeln und dem Setting auf einem Teil des zerstörten Halo-Rings durchaus gelungen. Dabei haben Kenner der Halo-Titel durchaus Vorteile im Verständnis. Trotzdem wird man mit Sicherheit auch als Action- und SciFi-Fan eine Menge Spaß an der Sache haben. Für mich ein überzeugender Titel, der die Wartezeit etwas verkürzt. 


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