John Carter 3D - Zwischen zwei Welten

John Carter 3D - Zwischen zwei Welten

Originaltitel: John Carter
Genre: Science-Fiction-/Fantasy-Action
Regie: Andrew Stanton
Hauptdarsteller: Lynn Collins • Taylor Kitsch
Laufzeit: Ca. 132 Minuten
Label: Disney
FSK 12

John Carter 3D - Zwischen zwei Welten   05.04.2012 von DeWerni

Zufällig bekommt der Soldat John Carter während des Bürgerkriegs ein blau leuchtendes Amulett in die Finger. Ehe er sich versieht, findet er sich auf dem Planeten Barsoom wieder. Doch durch die geringere Anziehungskraft hat er dort überplanetare Kräfte, die ihn zum wertvollen Krieger im örtlichen Krieg machen. Plötzlich steckt er mittendrin im Krieg zwischen Zodanga und Helium, den örtlichen Göttern und seiner großen Liebe …

John Carter (Taylor Kitsch) ist ein etwas eigenwilliger Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg.
Eigentlich ist ihm sogar das ganze Kriegsgeschehen relativ egal, er denkt nur an seinen Goldschatz, den er in einer der Höhlen in der Nähe vermutet. Während der gemeinsamen Flucht mit Colonel Powell (Bryan Cranston) vor den Apachen landet er schließlich in einer mysteriösen Höhle, in der er hinterrücks von einem seltsamen Mann angegriffen wird. Er überwältigt ihn und entwendet ihm ein blau leuchtendes Amulett. Als er dies in die Hand nimmt, erwacht er plötzlich in einer ihm komisch und fremd erscheinenden Landschaft. Irgendwie scheint er zu befürchten, dass er sich nicht mehr auf der Erde befindet. Die Einwohner nennen den Planeten Barsoom. Das Ganze wird ihm schnell klar, als er die ersten Gehversuche wagt und dabei feststellt, dass die Anziehungskraft viel geringer ist. Deswegen erscheint er den auftauchenden Einwohnern des Planeten auch übermächtig. Die Rasse der Tharks ist ihm zunächst feindlich gegenüber gestimmt. Deren Anführer Tal Hajus (Thomas Haden Church) erkennt schnell den Nutzen, den John im Kampf gegen die Feinde der Tharks haben könnte. So bekommt er schließlich den Status eines Jeddaks (König) der Tharks.

Eines Tages beobachten die Tharks und John einen Kampf der befeindeten Fraktionen der Heliums und der Zodanga.
Dabei rettet John mit seinen übermenschlichen Kräften der Prinzessin der Heliums Dejah Thoris (Lynn Collins) das Leben. Währenddessen hat sich der Anführer der Zodanga Sab Than (Dominic West) von den mächtigen und göttlichen Therns beeinflussen lassen. Er kämpft fortan mit einer übermächtigen Waffe, mit der er den nun ungleichen und erbitterten Kampf der beiden Parteien für die Zodanga entscheiden kann. Während Dejah darum kämpft, John auf die Seite der Heliums zu bringen, versucht er alles, um sein verlorenes Artefakt von den Therns wieder zu bekommen. Dejah unterstützt ihn dabei, auch weil sie auf der Flucht vor Sab Than ist. Ihr Vater und Anführer der Heliums Tardos Mors hat mit Sab Than einen Deal ausgehandelt, um Helium vor der Vernichtung zu bewahren: Dejah soll seine Frau werden. So merken John und Dejah plötzlich, dass sie die gleichen Feinde haben. Es beginnt ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft auf Barsoom, um den Verbleib es mächtigen Amuletts und die Entwicklung eines interessanten Verhältnisses zwischen Dejah, John und Sola (Samantha Morton), eine Thark, die die beiden auf ihren Reisen im Auftrag ihres Vaters unterstützt …

Wird es Dejah gelingen, John in ihrem schwierigen Kampf auf ihre Seite zu bringen? Gibt es für John wirklich noch eine Chance, wieder auf die Erde zurückzukehren? Und welche Steine werden ihnen auf ihrer Reise noch in den Weg gelegt?!

 

Der Film, der auf den Literatur Klassikern der "John Carter vom Mars"-Reihe von Edgar Rice Burroughs aus dem Jahre 1917 beruht, kann mit seinen 3D-Effekten durchaus überzeugen. Dabei hat mich vor allem beeindruckt, dass nicht mit Effekten um sich geworfen wurden, sondern jederzeit ein guter dezenter räumlicher Effekt herrscht, der mit einigen extravaganten Effekten daherkommt. Das macht den Film jederzeit angenehm zu schauen. Wenn man allerdings auf die Effekte achtet, wird man positiv überrascht. Jeder der auch Avatar in der 3D-Version gemocht hat, sollte sich dieses Werk in 3D auf keinen Fall entgehen lassen. Auch wenn man nicht ganz an die Qualität des Vorbildes herankommt, bekommt man hier sehr gute, technische Arbeit geliefert.

 


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Im Grunde bietet John Carter nicht viel Neues, alles war schon mal da. Doch trotzdem gelingt es den Machern, die epischen und interessanten Schlachten in ein etwas anderes Licht zu tauchen. So funktioniert der Film einfach und die Zuseher werden an den Schirm gefesselt. Das Faszinierende an diesem Werk sind dabei zum einen der Kontext der Story, der sich in einem Zwischending zwischen Fantasy und Science-Fiction bewegt, und zum anderen die gelungene 3D-Animation. Diese lässt sich bei Filmen solcher Art natürlich bestens umsetzen. Viele der vorkommenden Szenen und Wesen spielen sich entweder nur oder teilweise als Computeranimation ab. Ich bin von diesem Werk auf jeden Fall vollends überzeugt. Disney bleibt dabei seinem Stil treu und liefert sehr gute Arbeit ab. Wer auf Fantasy steht, der sollte sich John Carter auf keinen Fall entgehen lassen. Wer die Möglichkeit hat, sich die 3D-Version anzuschauen, der sollte diese der 2D-Version zudem unbedingt vorziehen.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen