The Pact 2

The Pact 2

Originaltitel: The Pact 2
Genre: Thriller / Horror
Regie: Dallas Richard Hallam • Patrick Horvath
Hauptdarsteller: Camilla Luddington • Scott Michael Foster
Laufzeit: DVD (92 Min) • BD (96 Min)
Label: Ascot Elite
FSK 16

The Pact 2   19.01.2015 von DeWerni

June genießt ihr Leben mit ihrem Freund und Polizisten Daniel. Doch bald bekommt sie mit, dass ein längst vergessener Serienkiller zurück ist, mit dem sie mehr verbindet, als ihr lieb ist. Nach dem Auftauchen einiger Leichen, scheint ihre Welt noch in Ordnung. Doch bald treffen sie seltsame Geschehnisse, durch die klar wird, auf wen es der Killer in Wirklichkeit abgesehen hat …

 

June Abbott (Camilla Luddington) geht es eigentlich richtig gut. Sie lebt seit kurzem mit ihrem Freund und Polizisten Officer Daniel Meyer (Scott Michael Foster) zusammen und arbeitet als Comiczeichnerin. Hin und wieder hilft sie als Tatortreinigerin bei der Polizei aus. Nur ihre nervige Mutter Maggie (Amy Pietz) und teilweise die nächtlichen Arbeitszeiten von Daniel machen ihr das Leben etwas schwer. Zudem kommen ihr bei ihren Zeichnungen immer wieder Visionen zum Tod von Ellie Ford (Suziey Block) durch den Judas Killer (Mark Steger), der schon lange von der Bildfläche verschwunden ist und dessen Machenschaften im ersten Teil der Filmreihe (hier der Bericht zu Pact 1) behandelt wurden.

 

Doch schon bald tauchen einige seltsame Leichen auf. Der eigensinnige FBI Profiler Terence Ballard (Patrick Fischler) geht den Geschehnissen um die Morde auf den Grund. Dabei stellt sich eine Verbindung zwischen den aktuellen Morden, dem Mord des Judas Killers an Jennifer Glick und June heraus. Irgendwie scheint der Judas Killer oder ein Nachahmer wieder sein Unwesen zu treiben. June gerät zunehmend durch ihre Verbindung in den Fokus der Ermittlungen. Doch als sie selbst durch den Killer durch das eigene Haus getrieben und fast ermordet wird, nimmt sie Kontakt zu einigen an den Morden des Judas Killers Betroffenen auf und versucht, auf eigene Faust zu ermitteln. Es stellt sich heraus, dass Annie Barlow (Caity Lotz) den Killer damals eigenhändig erschossen hat. Doch gemeinsam versuchen die beiden Frauen, dem aktuellen Killer auf die Schliche zu kommen. Dabei machen sie vor nichts Halt - selbst Agent Ballard und ihr eigener Freund Officer Meyer geraten ins den Blickpunkt. Doch irgendwie kommen die Frauen nicht weiter. Erst als Ballard erneut in Junes Haus auftaucht, wird es für die Beteiligten richtig brenzlig. Es beginnt Annie und June ein Wettlauf gegen die Zeit und um ihr eigenes Leben …

 

Bildergalerie von The Pact 2 (6 Bilder)

Besteht die Möglichkeit, dass der Judas Killer doch wieder sein Unwesen treibt? Wer steckt wirklich hinter den teilweise brutalen Morden? Und wird es Agent Ballard oder den Frauen gelingen, den Mörder bloß zu stellen?

 

Aus technischer Sicht gibt das Werk auf den ersten Blick ein gutes Bild ab. Doch wenn man genauer hinschaut, erkennt man einige Schwächen: Das klare und scharfe Bild ist doch in einigen Einstellungen unerklärlich unscharf, genauso sind Dynamik und Kontrast etwas schwach, sodass diverse Details untergehen. Farblich geht das Ganze in Ordnung, nur hin und wieder driftet das Bild etwas zu sehr ins Gelbliche. Andersherum gibt es allerdings auch Einstellungen, die zu scharf gehalten sind und so Details zur Maske verraten. Auch tontechnisch kann die Umsetzung nicht wirklich überzeugen. Teilweise sind die Umgebungseffekte zu Gunsten der Dialoge sehr zurückgefahren, dann werden sie effektvoll hochgedreht. Das fördert zwar Schock- und Raumeffekte, wirkt aber irgendwie unrund und unnatürlich. Die Hintergrundmusik ist dann dagegen sehr schön und räumlich über alle Kanäle verteilt und unterstützt so die aktuelle Stimmung des Films. In Summe weist das Werk einige technische Schwächen auf und passt sich so dem nicht wirklich überzeugenden Niveau des Gesamtwerks an.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

The Pact 2 knüpft mit einem gewissen zeitlichen Abstand an die Vorkommnisse des ersten Teils an. Dabei ist die Story an sich doch recht plump gehalten. Der Serienkiller, der längst der Vergangenheit angehört, scheint wieder aufzutauchen. Oder ist es doch nur ein Nachahmungstäter? Jedenfalls kann das Gesamtgeschehen wenig begeistern, einzelne Szenen dann vielleicht zumindest ein wenig. Gut gelungen ist der Fakt, dass man als Zuseher hin und wieder grübeln muss, was sich wirklich und was nur als Hirngespinst der Beteiligten stattfindet. So kann das Werk zwar für einen Abend einigermaßen unterhalten, überzeugend und fesselnd sieht allerdings auch ganz anders aus. Die Schauspieler machen immerhin noch das Beste aus ihren Rollen. Wer auf schockende Psychothriller steht, der kann durchaus einen Blick riskieren, sollte allerdings gleichzeitig nicht zu viel erwarten. Insgesamt eine doch eher mittelmäßige Darbietung.


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