X-Men: Erste Entscheidung

X-Men: Erste Entscheidung

Originaltitel: X-Men: First Class
Genre: Action
Regie: Mattew Vaughn
Hauptdarsteller: Kevin Bacon • James McAvoy
Laufzeit: Ca. 126 Minuten
Label: Fox Deutschland
FSK 12

X-Men: Erste Entscheidung   17.07.2012 von DeWerni

Wie es auch X-Men Origins: Wolverine schon vormachte, wird bei X-Men: Erste Entscheidung das Auftauchen der X-Men im Prequel der Filmserie beleuchtet und wie es zu der im ersten Teil bereits existenten Verfeindung mit Magneto kommt. Wer sich für den Hype um die außergewöhnlichen Fähigkeiten der X-Men interessiert, der sollte unbedingt weiterlesen …

 

Alles beginnt mit einer uns fast allen bekannten Szene: Der Junge Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) wird im Konzentrationslager von seiner Mutter getrennt. Vor Verzweiflung angetrieben, gelingt es ihm, rein mit psychischen Kräften ein Magnettor aufzustemmen. Sebastian Shaw (Kevin Bacon) bekommt dies mit und möchte die geheimnisvollen Kräfte nutzen und erschießt vor Eriks Augen seine Mutter, um die Kräfte herauszukitzeln – was schließlich auch gelingt. Trotz allem schwört Erik Shaw ewige Rache. Einige Zeit später hält sich Erik immer noch für den einzigen Menschen mit Superkräften. Doch dies ändert sich, als er die Bekanntschaft von Charles Xavier (James McAvoy) macht. Dieser ist ein Telepath und studiert solche besonderen Fähigkeiten schon länger. Als die beiden zusammentreffen, erkennen sie schnell, dass sie einen gemeinsamen Gegner haben: Shaw hat zum einen Eriks Mutter getötet, zum anderen scheint er auch den Dritten Weltkrieg heraufbeschwören zu wollen, indem er Kuba und Russland aufeinander hetzt. Während sie sich zusammentun, bemerken sie im Rahmen des CIA-Projekts, an dem Xavier gearbeitet hat, zwei weitere Mutanten: Mystique (Jennifer Lawrence) und Beast (Nicholas Hoult), der eine geniale Erfindung Namens Cerebro gemacht hat, die auch in den späteren Teilen der Filme noch eine wichtige Rolle spielt. Mit dieser geht die Suche nach jungen Mutanten-Rekruten für den Kampf gegen Shaw erst richtig los.

Nachdem Xavier einige Mutanten um sich versammelt hat, wird er von Shaws Leuten überfallen, was ihn dazu bringt, Trainingspläne zu entwickeln, mit denen der Umgang mit den Fähigkeiten jedes Mutanten geübt werden soll. Mit zur Seite steht ihm immer noch die hübsche CIA-Agentin Moira MacTaggert (Rose Byrne), die die Mutanten mit den richtigen Informationen aus dem Regierungslager versorgt. Schon bald entdecken die X-Men, wie sie sich kurz danach selber taufen, welche Fähigkeiten jeder einzelne von ihnen wirklich beherbergt, vor allem wenn man diese in kontrollierte Bahnen lenken kann. Während die jungen X-Men und besonders Erik alias Magneto immer stärker werden, steigt auch die Gefahr eines atomaren Erstschlags der Russen auf Kuba. Die große Entscheidung um Krieg oder Frieden und Leben oder Tod bahnt sich an…
 

Bildergalerie von X-Men: Erste Entscheidung (8 Bilder)

Wird es den jungen X-Men gelingen, mit Hilfe von Xavier und Magneto den großen Dritten Weltkrieg zu verhindern? Welche Absichten stehen hinter den Handlungen von Shaw? Können Xavier und Magneto ihren Wiedersacher ausbremsen oder gibt es gar noch mehr Mutanten-Gegner?

Die DVD hat eine sehr gute Qualität, manche Filmfirmen sollten sich hier eine Scheibe abschneiden. Klar kommen die Effekte auf Blu-ray noch besser zur Geltung, trotzdem ist die DVD auch einem sehr hohem Niveau. Wer einen Blu-ray Player besitzt, der sollte auf alle Fälle zur blauen Scheibe greifen, allen anderen kann ich aber auch die DVD wärmstens empfehlen. Schade ist allerdings, dass der Käufer der DVD weitaus weniger Bonusmaterial bekommt.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Auch wenn es eine Menge Fans von Wolverine gibt: Dieser Teil des Prequels ist inhaltlich auf jeden Fall besser gelungen, als die Grundlagenstory um Wolverine im letzten Teil der Filmserie. Die Story im Film ist deutlich bodenständiger, was sie vielleicht nicht ganz so spektakulär erscheinen lässt, aber den Hype um die X-Men inhaltlich wieder in die richtigen Bahnen lenkt. Die Schauspieler machen ihre Sache richtig gut, wenn man sich lediglich das Casting anschaut, erwartet man eher einen oskarreifen Film als eine Fortsetzung im Marvell-Universum. Wer die bisherigen Teile von X-Men gemocht hat, der sollte sich diesen Teil auch auf keinen Fall entgehen lassen, jedenfalls dann wenn man nicht nur Wert auf oberflächliche Action im Stile von X-Men Origins: Wolverine legt, sondern auch ein wenig Tiefgang in der Story erwartet.


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