Lioncast Gaming Headset Stealth

Lioncast Gaming Headset Stealth

Publisher: Lioncast
Genre: Gaming Headset
Erscheinungsdatum: 01.01.2012

Lioncast Gaming Headset Stealth   12.03.2012 von DeWerni

In der letzten Zeit konnten wir Euch bereits einige Produkte aus dem Bereich Gaming Zubehör der Firma Lioncast vorstellen. Heute kommt mit dem Gaming Headset ein Weiteres hinzu, das für den Einsatz am PC, der PS3 und der Xbox 360 gleichermaßen geeignet ist. Wie das Headset qualitativ abschneidet, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Testbericht …

 

Wenn man nicht gerade ein High Quality Headset besitzt, dann kennt man das Problem: Während man wieder einmal unbedacht aufsteht, bleibt man mit dem Kabel des Headsets an irgendeiner doofen Kante hängen, reist sich das Teil vom Kopf und ärgerlicherweise bricht dann vielleicht noch ein Stück ab und das Ding ist hin. Aus diesem Grund liefern wir Euch heute den Testbericht zu einem Ersatz, der vielleicht etwas hochwertiger ist, als die mitgelieferten Produkte bei den Xbox 360 oder Playstation 3. Es handelt sich dabei um ein Gaming Headset aus dem Hause Lioncast. Aufmerksame Leser unserer Seite werden sicherlich schon festgestellt haben, dass es sich dabei nicht um das erste Produkt dieser Marke handelt. Lioncast bietet eine breitere Vielfalt an Gaming Zubehör – unabhängig von der genauen Plattform: Nintendo Wii, Sony Playstation 3, Microsoft Xbox 360 oder der gute, alte PC. Benötigt Ihr Ersatz oder Erweiterung für Euer Gaming Accessoire, lohnt  sich mit Sicherheit ein Blick in die Produktpalette von Lioncast. Doch kommen wir nun zum eigentlichen Headset.

 

Packungsinhalt und Verarbeitung

Das Headset wird typischerweise in einem mit einer durchsichtigen Plastikfront versehenen Pappkarton geliefert. Durch die Front kann man schon erkennen, was einen erwartet. Im durchaus ansprechend gestalteten Karton enthalten sind neben dem eigentlichen Headset mit den 3,5 m langen, notwendigen Kabeln zusätzlich das ansteckbare Mikrofon und zudem eine Kurzanleitung mit den wichtigsten Informationen zur Inbetriebnahme. Der Karton ist für Headsets und solches Zubehör typisch und bietet einen ausreichenden Transportschutz für das Headset, was durch die Innenverkleidung durch die Plastikhalterung weiter verstärkt wird.

 

Wenn man das Headset aus der Verpackung nimmt, fallen sofort diverse Dinge auf. Zunächst einmal besteht das Headset komplett aus Plastik. Was sich allerdings auf den ersten Blick als etwas unschön darstellt, kann im nächsten Moment wieder überzeugen. Klar ist, dass ein Headset dieser Preisklasse keine hochwertigen Verarbeitungsmaterialien bieten kann, eine gute und saubere Verarbeitung dagegen schon. Und das genau wird einem auch von Lioncast erfüllt. Die Kanten sind allesamt sauber verarbeitet, es gibt so gut wie keine Verletzungsgefahr. Lediglich im Bereich der Gelenke für die Beweglichkeit der einzelnen Kopfhörer sind uns bei unserem Exemplar etwas schärfere Kanten aufgefallen. Ansonsten gewinnt man an dieser Stelle schnell einen positiven Eindruck. Es wird ein ausreichend langes Kabel mitgeliefert, an dem in der Nähe der eigentlichen Kopfhörer eine zusätzliche Fernbedienung angebracht ist. Mit dieser lassen sich die Lautstärken für den Sprach-Chat und den Spielsound noch einmal separat einstellen, um so das beste Spielerlebnis unter optimaler Verständlichkeit zu bieten. Außerdem gibt es hier einen Umschalter für die Verwendung der Xbox 360 oder der PS3. Der Kopfbügel ist sehr gut abgepolstert, genau wie auch die Kopfhörer an sich. Während unseres Tests stellte sich dabei heraus, dass diese so auch für längere Zocksessions ohne Einschränkung zu empfehlen sind, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass man durch die freie Beweglichkeit der einzelnen Elemente einen nahezu optimalen Sitz erreichen kann. Die Verarbeitung ist so gewählt, dass der Bügel die Kopfhörer jederzeit mit ausreichend Druck auf die Ohren presst, sodass nicht jede Kopfbewegung sofort in einem nervigen Verrutschen endet. Trotz allem gelingt es auch die Abschirmung der Außengeräusche so groß zu halten, dass es durchaus passieren kann, dass plötzlich jemand neben Euch steht, den Ihr dort nicht erwartet und Euch so voll und ganz auf das Game Eurer Wahl konzentrieren könnt.

Geordnetes Kabelwirrwarr

Die Inbetriebnahme des Geräts gestaltet sich im Übrigen relativ einfach. Das Ende des Kabels endet in drei verschiedenen Steckern: einem Cinch- (Rot-/Weißstecker und -buchse), einem USB-Anschluss und einem 3.5 mm Klinkenstecker. Je nachdem, an welches Gerät das Headset angeschlossen werden soll, wird es auch notwendig, die einzelnen Anschlüsse einzustecken. In jedem Fall müsst ihr den Soundausgang der Konsole oder des PCs mit den beiden Cinchbuchsen verbinden. Diese sind so konstruiert, dass sie auf der einen Seite jeweils eine Buchse auf der anderen einen Stecker haben, sodass man sie praktisch überall dazwischenhängen kann. Die Stecker steckt Ihr dann entweder in den Fernseher oder der Hi-Fi-Anlage wieder ein. Solltet Ihr das HDMI-Kabel der Xbox 360 verwenden, dann müsst Ihr zudem den beiliegenden Audioadapter verwenden, der neben optischem Audioanschluss auch einen Cinchausgang anbietet. Der USB-Stecker muss auch in jedem Fall in Konsole oder PC eingesteckt werden. Bei der Xbox 360 müsst Ihr zusätzlich den 3.5 mm Klinkenstecker in das verwendete Gamepad einstecken, das ist bei den anderen beiden Plattformen nicht notwendig. Prinzipiell ist das Ganze kein Hexenwerk, die beilegende Kurzanleitung hilft Euch bebildert auch schnell zurechtzukommen. Dabei fällt lediglich auf, dass die Übersetzung ins Deutsche an manchen Stellen etwas hapert, da wurde nur wörtlich vorgegangen. So sind aber wenigstens vorab schon ein paar Schmunzler  garantiert.

 

Sound und Verwendung

An dieser Stelle kommen wir nun zum wichtigsten Punkt des Tests: die Überprüfung der klangmäßigen und alltäglichen Verwendung. Wenn man das Headset mit seinen 40mm Lautsprechern das erste Mal bei einem Spiel auf dem Kopf trägt, ist man wirklich positiv überrascht. Der Sound ist satt, was nicht zuletzt auch an dem bereits auf der Verpackung angepriesenen Bass-Boost liegt. Dieser sorgt gerade bei actionreichen Spielen für richtigen Spaß. Wenn man mit dem Headset allerding Filme schauen oder Musik hören mag, dann klingt der extreme Bass schon teilweise etwas zu übertrieben, aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Hält man das Volumen in normalen gehörtauglichen Bereichen, dann ist der Sound sehr sauber. Dreht man dagegen soweit auf, dass das Trommelfell mit Sicherheit einige Schäden davontragen wird, dann wird man den einen oder anderen unsauberen Klang feststellen, was aber nicht wirklich stört. Ähnlich wie auch das originale Xbox-Headset von Microsoft hört man bei Stille etwas Rauschen, was allerdings wohl eher an der Xbox als am Headset liegen wird.

 

Das Mikrofon bekommt Ihr im Übrigen so geliefert, dass Ihr es jederzeit nach Bedarf an dem 3.5 mm Klinkenstecker an einem der Kopfhörer aus- und einstecken könnt. Das Mikrofon lässt sich dann frei positionieren und sorgt so für den idealen und immer verständlichen Klang Eurer Stimme auf der Gegenseite.  Insgesamt bekommt Ihr mit dem Headset also alles geliefert, was Ihr von so einem Gerät erwarten könnt. Für den preislichen Einstiegsbereich ist das Headset nahezu perfekt und aus meiner Sicht auch auf jedem Fall der Originalhardware des Herstellers (Xbox 360) vorzuziehen.

 

Die Spezifikationen

  • Bass-Boost für tiefreichenden und realistischen Klang
  • Kompatibel mit PS3 / Xbox 360 für Spielsound und Sprach-Chat
  • Kompatibel mit PC als USB-Headset mit integrierter Soundkarte
  • Kompatibel mit Windows 200 / XP / Vista / 7
  • Fernbedienung am Kabel zur unabhängigen Lautstärkeanpassung von Spielsound und Sprach-Chat

 

Kopfhörer und Mikrofon

  • Frequenzgang: 20 Hz – 18 kHz (Kopfhörer) / 50 Hz – 15 kHz (Mikrofon)
  • Empfindlichkeit: -58db (+- 3db)
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Durchmesser des Kopfhörers: 40 mm
  • 3,5 m langes Anschlusskabel

 

Packungsinhalt

  • Lioncast Gaming Headset
  • Ersatz Mikrofon-Klappe
  • Anleitung

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Also, ich bin wirklich begeistert darüber, welches qualitative Bild das Headset abgibt. Für gerade einmal einen Preis um die 25€ bekommt man ein Headset geliefert, das weitaus besser ist als die typische mitgelieferte Hardware. Auch wenn ich mir anfangs nicht vorstellen konnte, dass ein Headset im preislichen Einsteigersegment wirklich überzeugen kann, wurde ich mit dem Gaming Headset von Lioncast eines Besseren belehrt. Auch wenn es vom Material her natürlich nicht mit anderen, teureren Produkten mithalten kann, ist es nahezu in jeder Spielsituation fest am Kopf fixiert, bietet einen guten Tragekomfort auch für längere Zocksessions und kann dabei mit sattem Sound und guter Verständlichkeit punkten. Wer auf der Suche nach einem ordentlichen und gleichzeitig preisgünstigen Ersatz für die Standardhardware ist, der sollte das Headset auf jeden Fall im Auge behalten. Man bekommt dabei ein nahezu unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis geboten.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen