Männer die auf Ziegen starren

Männer die auf Ziegen starren

Originaltitel: Men Who Stare At Goats
Genre: Komödie
Regie: Grant Heslov
Hauptdarsteller: George Clooney • Ewan McGregor • Kevin Spacey
Laufzeit: Ca. 93 Minuten
Label: Kinowelt
FSK 12

Männer die auf Ziegen starren   10.04.2011 von DeWerni

Der Reporter Bob Wilton erfährt von einem mysteriösen Geheimprojekt des amerikanischen Militärs: Die Einheit für parapsychologische Kriegsführung. Durch ausbleibende Aufträge entschließt er sich als Kriegsreporter in den Irak zu gehen. Dort macht trifft er aber wider Erwarten auf einen alten Bekannten…

Bob Wilton (Ewan McGregor) ist Reporter bei einer kleinen, unspektakulären Zeitung auf dem Land. Eines Tages bekommt er den Auftrag, den Frühpensionär Gus Lacey (Stephen Root) zu interviewen, der behauptet, dass er in seiner militärischen Laufbahn in einer Einheit geschult wurde, die sich mit parapsychologischen Methoden beschäftigt: Durch die Wände gehen, Gedankenlesen oder eben das Töten durch konzentriertes Anstarren, zu dessen Training Ziegen missbraucht wurden. Bob glaubt wenig von dem, was Gus erzählt und hält ihn eher für einen Verrückten. Aber durch den Schicksalsschlag gebeutelt, dass ihn seine Frau Helen (Rebecca Mader) verlässt, wird er eines Besseren belehrt. Er entschließt sich kurzerhand, als Kriegsreporter in den Irak zu ziehen. Da er nicht direkt in das Kriegsgebiet gelassen wird, hält er sich dort noch eine Weile in einem Hotel in Kuwait auf. Dabei trifft er beim Essen zufällig auf Lyn Cassady (George Clooney), von dem ihm Gus in seinen Erzählungen berichtet hat.

Er war Teil der parapsychologischen Militäreinheit, der auch Gus angehörte, die unter dem Befehl und der Ausbildung von Bill Django (Jeff Bridges) stand und den Namen New Earth Army verpasst bekam. Bill hielt sich dabei für den ultimativen Super-Soldaten und Jedi-Krieger und war Teil der Hippie- und New Age-Bewegung. Bei dem Gespräch überzeugt Bob Lyn, dass er ihn mit in den Irak nimmt. So erleben die beiden ein lustiges Abenteuer im Irak, was immer wieder mit Rückblenden in die Ausbildungs- und Entstehungszeit der New Earth Army angereichert wird und den Kontrast zwischen der heutigen Militärtechnik und der alternativen Supereinheit aufzeigt. So kommen die beiden den Ursprüngen der Einheit gemeinsam noch einmal ganz nahe…


Was steckt hinter der Supereinheit? Was ist mittlerweile aus dieser geworden? Existiert sie noch oder ist sie längst eingestampft worden? Und was haben eigentlich die Ziegen im Endeffekt damit zu tun?


Kommen wir nun zur Qualität der Blu-ray. Das Material hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Die Details sind sehr gut zu erkennen, dies merkt man besonders in den Wüstenszenen. Die Farben sind sehr natürlich und die Schärfe ist überzeugend. Allgemein ist das Bild sehr gut, einzig und allein das Bildrauschen stört ein wenig. Es zieht sich über den kompletten Film, doch nach ein paar Minuten fällt es so gut wie nicht mehr auf. Beim Ton hat Kinowelt auch alles richtig gemacht, alles ist dynamisch und die Stimmen kommen sehr deutlich aus den Boxen. Der Bass hat meistens Pause, jedoch kann er in manchen Szenen seinen Druck ablassen. Die Surroundeffekte kommen gut zur Geltung, vor allem in den Actionszenen geben sie alles. Wer eine Anlage zu Hause hat, der kann sich an der Qualität erfreuen. Auch bei den Extras ließ sich Kinowelt nicht lumpen. Wer sich für geschnittene Szenen und für die Hintergründe des Films interessiert, der wird hier seine Freude haben. Manche werden sich sicherlich fragen, warum der Film nochmal rausgebracht wird: Zusammen mit den Firmen KulturSPIEGEL und Arthaus präsentiert Kinowelt 20 Topfilme in HD-Qualität in einem exklusiven Blu Cinemathek Digipak mit einem 6-seitigen Booklet. Zusätzlich hat keiner der Filme ein aufgedrucktes FSK-Logo!


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Also ich muss schon sagen, dass es sich hier um einen sehr merkwürdigen Film handelt, der zwei unterschiedliche Seiten hat. Auf der einen steht die große Hollywoodproduktion mit der wirklich durchaus hochkarätigen Besetzung, auf der anderen aber auch eine dermaßen schlechte Story, die nur mit einzelnen Szenen zum Schmunzeln aufwarten kann, so dass man gar nicht weiß, wieso sich die Schauspieler für solch ein Werk überhaupt hingeben. Sicherlich gibt es einige Szenen, in den man lachen muss, diese sind aber eher selten. Ansonsten wirkt der Film eher verwirrend und zerfahren, mir fehlt einfach der rote Faden. Schade, die Story und die Hintergrundgeschichte hätten sicherlich mehr hergegeben. So aber kann ich einen Kinobesuchs des Films wirklich nicht empfehlen und eher auf Alternativen verweisen. Eher Flopp statt Top!


Die letzten Artikel des Redakteurs:


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Also ich habe aufgrund des Trailers einen unglaublichen Film erwartet. Doch ich wurde leider enttäuscht. Bei so vielen Top-Schauspielern, dachte ich: "Da kann ja nichts schief gehen." Weit gefehlt. Ich muss zwar zugeben, dass der Film seine guten und auch witzigen Abschnitte bereithält, aber im Großen und Ganzen ist er in meinen Augen einfach nicht gut geworden. Es wird sicherlich viele Menschen geben, die genau auf diese Art von Humor abfahren - Ich tue es jedoch nicht. Also schließe ich mich der Meinung von meinem Kollegen an! Für Fans sicherlich empfehlenswert, ich für meinen Teil  werde ihn mir nicht nochmal ansehen. Wenn die Geschichte nicht so abstrus wäre, dann würde der Film sicherlich mehr Leute ansprechen. So ist er nicht für jedermann geeignet.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen