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Sorority Row - Schön bis in den Tod

Originaltitel: Sorority Row
Genre: Horror
Regie: Stewart Hendler
Hauptdarsteller: Briana Evigan • Leah Pipes
Laufzeit: Ca. 97 Minuten
Label: Concorde Home Entertainment
FSK 18

Sorority Row - Schön bis in den Tod   26.11.2010 von DeWerni

Eine Gruppe Studentinnen der Theta Pi-Bruderschaft bringen aus Versehen ihr Mitglied Magan um und beschließen, die Leiche verschwinden zu lassen. Doch der Mord lässt die Mädchen nicht zur Ruhe kommen. Auf ihrer Abschlussfeier – ein Semester später – taucht plötzlich ein Mörder auf, der sich eine nach der anderen vorknöpft...

Im Hause der Theta Pi-Bruderschaft ist mal wieder eine große Party angesagt. Eine Gruppe von Mädels beschließt, es dem Ex von Megan (Audrina Patridge) so richtig heimzuzahlen. Garrett (Matt O‘Leary) hat sie nämlich mit einer anderen betrogen. Während Megan also wieder mal mit ihrem Ex rummacht, täuscht sie vor, dass sie von den KO-Pillen, die ihr Garrett vorab gegeben hat, ohnmächtig geworden ist. Natürlich waren das keine wirklichen KO-Pillen, sondern nur Brausetabletten. Die anderen Mädchen um den Leitwolf Jessica (Leah Pipes) kommen sofort hinzu gestürmt und wollen Megan ins Krankenhaus fahren. Doch während der Fahrt täuschen sie den Tod Megans vor. Sie überreden Garrett, die Leiche in einem kleinen See verschwinden zu lassen, so dass keiner Nachteile von der Sache hat und niemand um seine Karriere fürchten muss. Doch als sie nach Steinen suchen, um die Leiche aufzuschlitzen und die Luft aus ihr zu lassen, um sie im See versenken zu können, schnappt sich Garrett ein Radkreuz und rammt es Megan in die Brust. Die anderen sind geschockt. Nun haben sie eine echte Leiche und beschließen, sie in einen alten Stollen am See zu werfen und leisten einen gemeinsamen Schwur, nichts und niemanden etwas von der Sache zu verraten…

 

Acht Monate später steht die Abschlussfeier der Studenten an. Auf einmal geschehen seltsame Dinge. Chugs (Margo Harshman) taucht von ihrem Termin beim Psychiater nicht mehr auf, der ihr Drogen für die abendliche Party verschreiben sollte. Ellie (Rumer Willis) findet die blutverschmierte Jacke von Megan, während sie ein paar Kisten in den Keller räumen soll. Und dann taucht auch noch Megans Schwester Maggie (Caroline D‘Amore) auf und teilt der Gruppe mit, dass sie im kommenden Jahr Mitglied von Theta Pi werden möchte. Als die Party begonnen hat, läuft auf einmal Ellie schreiend mitten durch die Studentenmenge, sie hat im aufgrund von Renovierungsarbeiten gesperrten Flügel des Bruderschaftshauses die Leiche von Claires (Jamie Chung) Freund Mickey (Maxx Hennard) gefunden. Die Kehlen wurde ihm dort mit einem modifizierten Radkreuz aufgeschlitzt, genauso einem wie Garrett es verwendet hatte. Außerdem bekommen alle Beteiligten eine MMS aufs Handy, die ihnen mitteilt, dass Chugs schon längst tot sei und außerdem ein Bild des Radkreuzes vom See enthält, das nur von Megans Handy stammen kann. Bevor es die vier Verbliebenen realisieren können, stecken sie in großer Gefahr, ein Killer trachtet nach ihrem Leben…

Wer steckt hinter den Morden? Wo ist eigentlich Garrett hin verschwunden? Und warum sind die ganzen Sachen von Megan auf einmal wieder aufgetaucht? Und was hat Maggies auftauchen mit der Sache zu tun?

 

Das Bild der Blu-ray kann leider nicht überzeugen. Nur teilweise ist es richtig klar und scharf, doch die meiste Zeit ist Bildrauschen und auch Korn zu erkennen. Darunter leidet dann leider natürlich auch die plastische Darstellung des Films. Die Farben wirken dagegen meist authentisch und sind nur in einigen Szenen Stileffekten zum Opfer gefallen. Der Ton dagegen weiß zu überzeugen. Der Soundtrack ist gut gelungen, die Effekte kommen mit ordentlichem Druck aus den Boxen und die Kanäle sind in der Regel gut abgestimmt. Nur die Dialoge sind etwas zu leise eingespielt, das erfordert ein wenig Feintuning am Receiver. Insgesamt gesehen ist es eine eher mittelmäßige technische Umsetzung.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Der Film bestätigt mal wieder alle Klischees des Genres. Man packe ein paar sexy Frauen zusammen, lässt sie auf wilden, drogen- und alkoholreichen Partys auftreten und vermenge das Ganze mit einem Mörder und einer gewissen Menge Blut. Schon kommt ein typischer Horrorfilm dabei raus. Man muss aber sagen, dass das bei Sorority Row sogar recht gut gelungen ist. Die Story ist gerade zu anfangs sehr gut, bevor sie dann auch eher auf die Standardschiene rutscht. Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut und die Effekte kommen gelungen rüber und wirken in keinster Weise übertrieben oder unrealistisch. Wer Horrorfilme mag, der wird sicher mit Sorority Row keinen Fehlgriff machen und sich 97 Minuten gut unterhalten fühlen. Gute Umsetzung!


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