Source Code

Source Code

Originaltitel: Source Code
Genre: Science-Fiction-Action
Regie: Duncan Jones
Hauptdarsteller: Jake Gyllenhaal • Michelle Monaghan
Laufzeit: Ca. 93 Minuten
Label: Studiocanal
FSK 12

Source Code   01.11.2011 von DeWerni

Der Soldat Colter Stevens wird in einen Zug geschickt, der den Grundstein einer ganzen Anschlagsserie in Chicago bildet. Dort soll er den Verantwortlichen dafür finden. Mittels der neuartigen Source-Code-Technik kann er die letzten acht Minuten der Existenz des Zugs immer wieder durchleben. Die brutale Jagd nach einem Massenmörder beginnt …

Colter
Stevens (Jake Gyllenhaal) wacht in einem Waggon eines Zuges auf, der auf dem Weg nach Chicago ist.
Die um ihn herum sitzenden Leute – allen voran die hübsche Christina Warren (Michelle Monaghan) - scheinen ihn zu kennen, allerdings unter einem anderen Namen. Er selbst weiß nicht, was er dort tun soll. Nachdem er sich ein wenig mit Christina unterhalten hat und ihr erklärt hat, dass er nicht der ist, für den sie ihn hält, fliegt der Zug in einer gewaltigen Explosion in die Luft. Plötzlich und total verkrampft wacht Colter in einer Kabine wieder auf, in der er sich alleine mit ein paar Monitoren befindet. Kurz darauf begrüßt ihn von dem Schirm die Militärangestellte Colleen Goodwin (Vera Farmiga). Sie erklärt ihm die Situation: Er ist im Auftrag des Militärs unterwegs und soll den Verantwortlichen für die Explosion in dem Zug finden. Dazu benutzt das Militär den Source Code, eine Technik, mit der sich die letzten acht Minuten der Existenz des Zuges virtuell immer wieder nachstellen lassen. Die Zeit ist allerdings knapp, es steht eine Atomexplosion für Chicago bevor, die von dem gleichen Täter ausgeführt werden soll.

Bevor Colter die Situation so richtig begreifen kann, schickt ihn Goodwin auch schon wieder mit Hilfe des Source Codes zurück an die gleiche Situation im Zug.
So macht er sich Stück für Stück daran, den Fall aufzuklären, den Details immer näher zu kommen und etwas über die Hintergründe seines wahren Daseins herauszufinden. Schnell findet er die eigentliche Bombe, die ihn aber noch nicht zum eigentlichen Attentäter führt, da sie per Handy gezündet wird. Im nächsten Schritt rettet er einen Passagier des Zuges, erfährt aber dann, dass dieser in Wirklichkeit schon tot ist und er daran nichts mehr ändern kann. Er soll sich auf die Suche nach dem Täter konzentrieren. Außerdem stellt er fest, dass irgendetwas mit Goodwin nicht stimmt. Alle Fragen nach seiner Realität werden von Goodwin und ihrem Chef Dr. Rutledge (Jeffrey Wright) geblockt. Doch bald kommt er der virtuellen und auch wirklichen Realität auf den Grund. Wären da nur nicht die hübsche Christina und der skrupellose Dr. Rutledge, die beide dafür sorgen, dass alles nicht ganz so reibungslos abläuft …

Warum ist Colter wirklich hinter dem Täter her? Welche Rolle spielen in diesem Chaos Rutledge und auch Christina? Und wer oder was ist er wirklich? Gibt es für ihn noch Hoffnung auf ein normales Fortleben?


Kommen wir nun noch zur Technik der Blu-ray.
Studiocanal hat hier gute Arbeit geleistet, der Film kommt mit einem sehr guten Bild daher. Es ist rauschfrei, sehr natürlich und scharf. Dies sieht man besonders in den Szenen außerhalb des Zuges, das Grün der Bäume wirkt sehr schön und realistisch. Doch auch der Ton ist gut umgesetzt. Die Stimmen kommen stets aus dem Center, die Effekte schön aus den restlichen Boxen. Einzig und allein der Bass wird zu wenig beansprucht, in ein paar Szenen hätte er mehr Druck haben müssen. Wer neben den Film noch Infos braucht, der wird mit reichlich viel Bonusmaterial beschenkt – gut gemacht!

 


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Hinter dem Film steckt eine brachial gute Idee, die aber leider zu einfach gestrickt, langatmig und wenig spektakulär umgesetzt wurde. Als ich hörte, dass Duncan Jones (der mit Moon einen Überraschungserfolg landete) wieder einen Film in die Kinos bringt, hab ich mich schon richtig gefreut. Umso enttäuschter war ich, als ich die Umsetzung sah. Aus diesem Film hätte man viel mehr machen können. Man wird mit den Rollen der Schauspieler nie so richtig warm und kann weder mit ihnen großartig mitfühlen noch sich in sie hineinversetzen. Nicht dass der Film nicht sein Daseinsberechtigung und damit bestimmt auch Fangemeinde hat – Schlecht ist er nicht. Sollte man sich den Film anschauen, dann sollte man aber keinesfalls mit zu vielen Erwartungen an die Sache rangehen. Mittelmäßige Umsetzung!


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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich kann mich meinen Vorredner ausnahmsweise Mal nicht anschließen. Ich finde den Film gut gemacht und auch relativ spannend. Er hat zwar seine Lücken und auch der Schluss ist ein wenig merkwürdig, aber in meinen Augen passt er sehr gut zum restlichen Film. Jake Gyllenhaal spielt seine Rolle sehr gut, auch wenn die Identifizierung wirklich schwerfällt. Dennoch kann er überzeugen und man nimmt ihm die tragische Rolle ab. Doch zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, wer Interesse an einem Film mit einer etwas anderen Idee hat, der sollte sich diesen Film auf alle Fälle kaufen oder ausleihen! Ich für meinen Teil würde  zwischen 6 und 7 von 10 Punkten vergeben!


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