Transformers 4 - Ära des Untergangs

Transformers 4 - Ära des Untergangs

Originaltitel: Transformers: Age of Extinction
Genre: Action • Sci-Fi
Regie: Michael Bay
Hauptdarsteller: Mark Wahlberg
Laufzeit: DVD (158 Min) • BD (165 Min)
Label: Paramount Home Entertainment
FSK 12

Transformers 4 - Ära des Untergangs   10.12.2014 von Zahnfee

Transformers-Fans aufgepasst! Die epische Saga um Optimus Prime und seine Autobots geht in die vierte Runde und wurde nun auf DVD, Blu-ray und 3D-Blu-ray veröffentlicht. Ob es ein Wiedersehen mit Megatron gibt, wie schmerzlich wir Sam Witwicky tatsächlich vermissen werden und ob sich die Investition für Transformers 4 - Ära des Untergangs lohnt, erfahrt Ihr wie immer hier bei uns …

 

Fünf Jahre nach der Schlacht um Chicago (hier ein Review der Transformers Box) betrachtet die Menschheit sowohl Autobots als auch Decepticons als massive Bedrohung. Darum werden die auf der Erde verbliebenen Roboter gnadenlos von James Savoy (Titus Welliver) und seinen Regierungsagenten gejagt und zur Strecke gebracht. Es ist sogar ein nicht unbeträchtliches Kopfgeld auf die Alien-Roboter ausgesetzt, und mit der Hilfe des außerirdischen Kopfgeldjägers Lockdown, ist Savoys Team unter der Führung von Harold Attinger (Kelsey Grammer) bei der Jagd immer erfolgreich.

 

Währenddessen fristet irgendwo in Texas der Ingenieur und Roboterexperte Cade Yeager (Mark Wahlberg) ein Leben am Rande des finanziellen Existenzminimums. Seine fast schon erwachsene Tochter Tessa (Nicola Peltz) erhält auf ihre beantragten Stipendien eine Absage nach der anderen, und Cade weiß nicht, wie er das Geld für ihre Ausbildung besorgen soll. Als er mit seinem Kumpel Lucas (T. J. Miller) zusammen ein altes Kino ausräumt und dabei einen alten Truck findet, hofft er, dass die Reparatur und der Verkauf des Trucks nun endgültig eine Wende zum Positiven einläuten.

 

Natürlich kommt es, wie es kommen muss. Der alte Truck ist in Wahrheit der verschollen geglaubte Optimus Prime und die bösen Jungs von der Regierung lassen nicht lange auf sich warten. Für Cade und seine Tochter beginnt ein harter Kampf ums Überleben, doch die Autobots lassen sie dabei zum Glück nicht allein. Im Gegenzug will Cade dabei helfen aufzuklären, warum die Autobots ermordet werden und anschließend ausgerechnet in den Laboren des Industriellen Joshua Joyce (Stanley Tucci) landen ...

 

Wer Michael Bay und die anderen Transformers-Filme kennt, der weiß was ihn hier erwartet: ein Action-Feuerwerk vom Feinsten. Die Geschichte um Sam Witwicky fand im dritten Teil (hier unser Review) ihren Abschluß, und das ist auch ganz gut so. Unabhängig davon, ob man Sam nun nervig fand oder nicht, hätte es vermutlich nur begrenzte Möglichkeiten gegeben, ihn wieder glaubhaft ins Spiel zu bringen. Neben einem Wiedersehen mit Optimus und Bumblebee dürfen wir uns auch über die Bekanntschaft mit neuen Autobots und den sagenumwobenen Dinobots freuen.

 

Die erzählte Geschichte ist in ihren Grundzügen clever gestrickt und innovativ, hat in der Praxis allerdings einige faustgroße Handlungslöcher. Bis zum Schluß weiß man nicht wer Lockdown ist, welches Ziel er verfolgt und wer ihn geschickt hat. Das Gerede über die ominösen Schöpfer ist offenbar schon ein Wink in Richtung nächste Fortsetzung, anders kann man sich die kryptischen Andeutungen nicht erklären.

 

Die schauspielerische Leistung von Wahlberg, Tucci und Grammer ist makellos, und nichts anderes erwartet der Zuschauer von diesen Darstellern. Nicola Peltz und Jack Raynor verblassen dagegen leider ein wenig, die alten Hasen an ihrer Seite kompensieren dafür zum Glück aber recht viel. So ganz nebenbei setzt die Transformers-Saga in dieser Runde auf kleine und große Weisheiten, die von Samurai Autobot Drift in regelmäßigen Abständen verkündet werden und nicht immer zur Unterhaltung des Publikums beitragen. Wobei das in diesem Fall auch durchaus am Synchronsprecher und seinem furchtbaren japanischen Fake-Akzent liegen mag.

 

Optisch ist Transformers 4 - Ära des Untergangs, wie auch schon seine Vorgänger, hervorragend umgesetzt. Eigentlich ist er sogar noch ein kleines Stückchen besser, da hier noch mehr Wert auf Details gelegt wurde und die Einstellungen auf die Autobots so ausgelegt sind, dass man auch das kleinste Zahnrädchen bei seiner Arbeit gut erkennen und die Liebe zum Detail bestaunen kann. Im Kino konnte ich den Film in 3D sehen und meine Gefühle waren bunt gemischt. Mal fallen die 3D-Effekte kaum auf, an anderen Stellen duckte ich mich unweigerlich, wenn auf der Leinwand Gegenstände umher flogen, oder aber ich bekam einen halben Drehwurm in den Flugszenen. Apropos Flugszenen, die hatten leider die lästige Angewohnheit, dass das Bild verwaschen war. Da mir aber der Vergleich zur 3D-Version auf Blu-ray fehlt, kann ich nicht beurteilen, ob das Problem nur im Kino zu sehen war.

 

Bildergalerie von Transformers 4 - Ära des Untergangs (15 Bilder)

 Der Sound des Films ist laut und fulminant, und genau richtig für den vierten Teil der Saga. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen. Obwohl ein Wort zum Soundtrack sicher auch nicht schaden kann, der ist nämlich einfach nur geil. Leider die deutsche Tonspur auf der Blu-ray nur in Dolby Digital vorhanden, was für eine aktuelle Blu-ray-Veröffentlichung eigentlich ziemlich schwach ist. Es kracht und rummst zwar an allen Ecken, wenn man aber mit anderen Filmen mit DTS-HD-Sound vergleicht, zieht Transformers 4 eindeutig den Kürzeren! Dennoch hat Regisseur Michael Bay mit dem vierten Teil wieder ein Werk erschaffen, was in einer guten Action-Sammlung nicht fehlen sollte! Übrigens befinden sich auf der Bonus-Blu-ray Extras von über drei Stunden. Wer also mehr über den Film, seine Machart und der Entstehung der CGI-Effekte sehen möchte, der sollte sich Zeit nehmen!


Das Fazit von: Zahnfee

Zahnfee

Rein von der Optik her ist Transformers 4 - Ära des Untergangs mal wieder eine absolute Wucht. Die Animationen der Autobots und die Detailverliebtheit bei den Großaufnahmen ihrer Gesichter haben mich fast von den Socken gehauen, und die Autobots haben auch zwei, drei richtig coole Stunts auf Lager. Ehrlich gesagt hat es sich alleine dafür schon gelohnt damals ins Kino zu gehen, und den Film nun auch im Heimkino ein zweites Mal anzusehen - auch wenn die 165 Minuten Film unter dem Strich gefühlt ein bisschen zu lang sind. Über die Handlungslöcher kann man sich wahlweise ärgern oder man ignoriert sie. Ich habe mich irgendwann für Letzteres entschieden, was dem Filmgenuss eindeutig zuträglich war. Transformers 4 - Ära des Untergangs hat weltweit keine überragenden Kritiken eingefahren. Ich finde, er gliedert sich von der Machart her recht solide in die Reihe seiner Vorgänger ein. Wenn man als Filmfan beachtet, dass bei der Handlung nicht alles einen Sinn macht und den Film als Popcorn-Kino nimmt, dann hat er seinen Zweck erfüllt und vertreibt einem gut die Zeit.


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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich kann mich meiner Kollegin nur anschließen, Transformers 4 - Ära des Untergangs ist feinstes Popcorn-Kino, welches man ohne nachzudenken ansehen kann und auch sollte, denn über die Logik darf man nicht diskutieren. Ich persönlich finde es nicht schade, dass Shia LaBeouf nicht mehr dabei ist, drei Filme mit ihm haben ausgereicht. So bringt Mark Wahlberg wieder einen neuen Wind in die Geschichte, und als Schauspieler konnte er schon in vielen Filmen beweisen, dass er es drauf hat! Wie Zahnfee auch schon erwähnte, ist der Film zu lange, denn diverse Szenen hätten auch kürzer ausfallen dürfen. Was mich allerdings stört sind zum einen die vielen Spezial Editions, die nun für verschiedene Retailer (Amazon, Saturn, ...) herauskommen. Zum anderen aber der Sound, der in Deutsch nur auf Dolby Digital 5.1 enthalten ist. So etwas verstehe ich beim besten Willen nicht, da es ein aktueller Film ist und man da definitiv mehr hätte machen können.


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