Kommissar Beck Folge 1.6 – Die Todesfalle

Kommissar Beck Folge 1.6 – Die Todesfalle

Originaltitel: Beck – Moneyman
Genre: TV-Serie • Kriminalfilm
Regie: Harald Hamrell
Hauptdarsteller: Peter Haber • Mikael Persbrandt
Laufzeit: Ca. 84 Minuten
Label: cmv Laservision
FSK 16

Kommissar Beck Folge 1.6 – Die Todesfalle   08.02.2011 von DeWerni

Der langjährige Polizeimitarbeiter und Ermittler Sören Nordmark wird tot in einer Blutlache im Park entdeckt. Erst scheint alles nach einem Selbstmord auszusehen, doch dann stellen die Ermittler um Kommissar Beck fest, dass er ein paar Feinde im Schwulenmilieu hatte. Außerdem ist Beck seinem langjährigen Fein und ganz großen Fisch Gavling auf der Spur...

Der langjährige Ermittler der Stockholmer Polizei Sören Nordmark (Jan Nyman), der im Laufe seiner Karriere auch einige Fälle an der Seite von Kommissar Beck (Peter Haber) gelöst hat, wird auf einer Bank im Stadtpark tot aufgefunden. Gerade weil man auch seine eigenen Spermaspuren auf seiner Hose findet, denkt zunächst jeder an einen etwas mysteriösen Selbstmord, bei dem Sören vor seinem Tod noch einmal Druck abgelassen hat. Gleichzeitig unterstützt Becks Mitarbeiter Gunvald Larsson (Mikael Persbrandt) die Wirtschaftskriminalisten bei einer Ermittlung und der Hausdurchsuchung gegen Becks langjährigen Wiedersacher Ivan Lennart Gavling (Lennart Hjulström), den die Ermittler für eine Unzahl von Morden verantwortlich machen. Doch bisher ist er ihnen immer durch die Lappen gegangen, für eine Verurteilung fehlen die nötigen Beweise. In der Zwischenzeit ist Kommissar Beck gemeinsam mit Lena Klingström (Stina Rautelin) dem Mord im Park auf den Grund gegangen. Sie haben Verbindungen von Sören ins homosexuelle Milieu entdeckt. Beide, allen voran aber Beck selber, sind überzeugt, dass Sören sich nicht selbst umgebracht hat, sie vermuten einen Mord. Glücklicherweise lässt sich in einer Schwulenbar der Ex-Freund von Sören Leonard (Bengt Nilsson) ausfindig machen, der ihm kurz vor seinem Tod noch einen geblasen hat, wovon auch die Spermaspuren kommen. Für seine Verführung hat er von Gavling 5000 € bekommen, mit seinem Tod danach hat er allerdings nichts zu tun.

Leonard wird zum Kronzeugen der Polizei, er ist bereit gegen den mittlerweile in Wirtschaftskreisen sehr mächtigen Gavling auszusagen. Kommissar Beck selbst übernimmt den Personenschutz. Als sie sich gerade in seiner Wohnung befinden und Beck ihm das weitere Vorgehen schildert, wird Leonard aber vor seiner Nase mit einem gezielten Schuss durchs Fenster getötet, wieder einmal verliert die Polizei ihren einzigen Beweis gegen Gavling. Dieser hat mittlerweile mitbekommen, dass Beck es auf ihn abgesehen hat und schüchtert ihn durch die angetäuschte Entführung seines Enkels ein. Beck ist gerade erst Großvater geworden, seine Tochter Inger (Rebecka Hemse) und ihr Freund sind glückliche Eltern. Doch das war ein Schritt zu weit. Beck packt einen alten Fall aus, der damals zu Gunsten von Gavling ausging, bringt eine neue Zeugin heran und versucht erneut, ihn festzusetzen. Doch wieder bekommt Gavling sein Vorhaben mit und macht Jagd auf Becks Kronzeugin…

Der mittlerweile sechste Teil der ersten Staffel Die Todesfalle kommt wieder in der typischen Manier als TV-Krimi daher, doch endlich geht es um Becks großen Widersacher, von dem man in den anderen Folgen auch schon einiges gehört hat. Die TV-Serie, die auch in Deutschland recht erfolgreich lief, ist entweder einzeln oder mit sieben weiteren in einer Box von cmv Laservision erschienen. Für alle, die Kommissar Beck bisher noch nicht kannten oder sich dafür interessieren, sei auch auf unsere Berichte der anderen Teile der Staffel verwiesen, die wir für Euch Stück für Stück mit dem Release der Box begutachtet haben.

 

Hier abschließend noch alle Filme der ersten Staffel in der Übersicht:

 


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

In diesem Fall geht es weniger um die brutalen Morde an einer oder diversen Opfern, sondern vielmehr um die Psychospielchen von Beck und dem großen Widersacher Gavling. Gavling mag Beck nicht, er hatte ihn schon einmal verurteilen lassen, woraufhin er nur durch einen Verfahrensfehler frei kam, und umgekehrt genauso, weil Gavling eben schon einmal einen Mord beging, dem Beck ihm nicht eindeutig unterschieben konnte. Der Film ist wieder mal sehr spannend gemacht und wird zu keiner Zeit langweilig, und das auch weil Gavling es eben nicht nur auf Beck selber sondern auch auf seine Familie abgesehen hat. Auch wenn der grundlegende Verlauf keine großen Überraschungen bietet, so kann ich den Film wieder jedem Genrefan ans Herz legen, eine gelungene Umsetzung, die durchaus einen Blick Wert ist.


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